Zahnpasta

29.04.14

Dass wir uns mindestens zweimal täglich die Zähne putzen „müssen“, trichterten uns schon im Kindesalter Eltern und Zahnärzte ein. Doch wisst ihr was tatsächlich alles in Zahnpasta drin ist und dass es euch erheblich schaden kann? Ich habe recherchiert und bin dieser Frage nachgegangen. Die Ergebnisse sind erschreckend.

Mein persönliches Leiden

Auf das Thema bin ich hauptsächlich deshalb aufmerksam geworden, weil ich selbst unter starken Zahnproblemen leide und endlich eine Erklärung haben wollte. Schon seit meiner späten Jugend habe ich ständig Karies. Und das obwohl ich immer fleißig Zähne putze und dass seit ich denken kann. Ich putze sie zweimal täglich (bis auf seltene Ausnahmen), verwende Zahnseide und ausschließlich Spülungen und Zahnpasta, die mir von meiner Zahnärztin ausdrücklich empfohlen werden. Schön brav putze ich morgens mit Aronal und abends mit Elmex, verwende einmal wöchentlich das Elmex Gelée sowie täglich vor dem Schlafen gehen Elmex Zahnspülung „Karriesschutz mit Aminfluorid„. Und zusätzlich noch alle paar Wochen für eine gewisse Phase lang die Zahncreme „Elmex Erosionsschutz“, die den Zahnschmelz schützen und stärken soll. Ich mache also so ziemlich alles, was man überhaupt für seine Zähne machen kann. Zudem gehe ich pünktlich alle sechs Monate zur Kontrolle. Dort muss ich dann so gut wie jedes Mal eine Karies-Behandlung über mich ergehen lassen. Ich habe schon so gut wie in jedem Zahn Füllungen. Die ersten notwendigen Kronen kündigen sich schon an. Und das im Alter von unter 30! Ich will nicht wissen, wie mein Gebiss im Rentenalter aussieht.

Ich frage mich also zurecht aufgrund meiner sorgfältigen Zahnpflege, warum ich ständig unter Karies leide? Die Aussage von meiner Zahnärztin: „Ihr Zahnschmelz ist fast vollständig hinüber“. Das klingt logisch. Der Zahnschmelz soll die Zähne schließlich vor Bakterien und Co. schützen. Ist er nicht mehr da, haben sie leichtes Spiel und können die Zähne viel leichter und schneller angreifen. Und dass ich längst nicht die Einzige bin, die unter dem fehlenden Zahnschmelz leide, ist unbestritten.

Die Frage ist nur: Warum hat sich mein Zahnschmelz scheinbar in Luft aufgelöst, wo ich doch so fleißig für die Mundpflege sorge???? Die Antwort lieferte mir meine Recherche im Netz!

Ursachen und Wirkung

Fast alle Zahnpasten, die man so in Drogerien, Supermärkten und direkt bei Zahnärzten bekommt, enthalten Fluorid. Dieser Bestandteil ist verantwortlich für den langsam aber sicher verschwindenden Zahnschmelz und greift die Zähne direkt an. Nun entwickelt sich bei mir als Verbraucher natürlich sofort der Verdacht, dass die Zahnindustrie uns seit Jahrzehnten absichtlich rät die Beißerchen schön regelmäßig mit Zahnpasta zu putzen. Denn baut der Zahnschmelz ab, leiden wir schneller unter Zahnproblemen wie Karies und Co. wovon die Zahnärzte natürlich profitieren. Schließlich sind sie es, die uns dann helfen und unsere Zahnlöcher füllen und für Zahnersatz sorgen. Ich kann die leuchtenden Euro-Zeichen in den Augen förmlich spüren.

Hier besteht also ein direkter Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung. Wir putzen, putzen und putzen und glauben, wir tun unseren Zähne etwas gutes. Dabei sorgen wir selbst über Jahre dafür, dass sie immer anfälliger werden und legen den Grundstein für unsere Zahnprobleme. Und bedenkt man, dass der Mensch das einzige Lebewesen auf der Welt ist, dass seine Zähne täglich pflegt, aber dafür am häufigsten unter Zahnproblemen leidet, müssen uns Zweifel an der ganzen Sache aufkommen!

Die große Lüge über Fluorid

Ich bin mir sicher, dass sich einige nun sofort auf den Weg ins Badezimmer machen, um die Liste der Bestandteile ihrer Zahnpasta genauer unter die Lupe zu nehmen. Nur zu! Auf den meisten Packungen werdet ihr Fluorid finden. Vor rund 40 Jahren war diese Substanz noch als Fluor bekannter. Dabei handelt es sich um einen höchst giftigen Stoff, der zudem ätzend ist. Der Stoff ist in der Lage Glas, Stahl oder Aluminium zu zersetzen. Auch Zahnschmelz, einer der stärksten Materialien welches die Natur hervorgebracht hat – vor Fluor ist es leider nicht sicher. Auch wenn uns die Medien, Zahnärzte und die gesamte Zahnindustrie vom Gegenteil überzeugen wollen. Und das schon seit Langem! Aus der Gruppe der Halogene stammt Fluor, das stark reaktionsfähig und nicht-metallisch ist. Auf natürliche Weise findet man es ausschließlich in gebundener Form. Als Fluorid kommt es mit Mineralstoffen vor. Beispiele sind Natrium- oder Calcium-Fluorid.

Bis 1945 war das biologisch nicht abbaubare Umweltgift Fluorid offiziell als Giftstoff klassifiziert. Schon im Jahr 1936 gab die Vereinigung der amerikanischen Dentisten bekannt, dass Fluorid in der Konzentration von 1ppm (Teile einer Million) in seiner Giftigkeit mit Arsen und Blei übereinstimmt. Als protoplasmisches Gift, das die Zellmembran-Durchlässigkeit durch Enzyme verändert, beschrieb das Journal der amerikanischen Ärzte-Vereinigung 1943 Fluorid.

Inhalt-Spülung

Hier einige Zitate zum Thema, die von renommierten Personen stammen:

„Fluoridation…ist der schlimmste Betrug, der jemals verübt wurde und
es sind diesem Betrug mehr Menschen zum Opfer gefallen als jedem
anderen.“ Professor Albert Schatz, Ph.D., Mikrobiologe und Nobelpreiskandidat

Fluoridierung ist der größte Fall von wissenschaftlichem Betrug in
diesem Jahrhundert.” Robert Carton, 1992, Ph.D.

“Die von den Befürwortern der Kariesprophylaxe mit Fluoriden
vorgelegten Erfolgsstatistiken verwende ich in meinen Vorlesungen als
Anschauungsmaterial dafür, wie Statistiken nicht gemacht werden
dürfen.” Prof. Dr. Arnold, Mathematiker und Berufsstatistiker aus den USA

Kurz zur Erklärung: Von Fluoridisierung spricht man, wenn Zahnpasta oder Lebensmitteln Fluoride zugesetzt werden.

Die Fluoridierung polarisiert die Szene aus Wissenschaftlern, Biologen und Experten, die die tatsächlichen Auswirkungen von Fluor offen legen sowie der Industrie und eben alle, die vom Zahnverfall profitieren. Verschönerte Statistiken, Interessengemeinschaften von Stahl-, Aluminium, Phosphat- und Zahnindustrie sowie vorsätzliche Fehlinformationen prägen das Thema der Fluoridierung. Bis heute halten sich die Behauptungen darüber, Fluorid in Zahnpasta würde Karies vorbeugen. Egal wo ich mich umgesehen habe (Lexika, größere Presseportale oder allgemeine Berichte zum Thema), überall war zu lesen wie wichtig es doch sei, dass in Zahnpasta dieser Stoff enthalten ist, weil er ja schließlich als „Schutzstoff“ gilt.

Beim Nachlesen der genauen Wirkung der Fluoridierung in Zahnpasta fiel mir auf, dass bei diversen Statistiken, Berichten und Nachweisen (seitens der Befürworter des Materials) immer nur die Rede davon ist, dass Fluorid möglicherweise Karies einschränkt, es wahrscheinlich zur Karies-Prophylaxe beiträgt und ähnliche Kommentare. Aber ob sich der Stoff tatsächlich positiv auf die kariöse Aktivität auswirkt, wurde immer schön ausgeklammert, um ein kleines Hintertürchen offen zu lassen. Festlegen will sich hier scheinbar niemand.

Zusätzlich skandalös an der ganzen Geschichte ist, dass das Fluorid in Zahnpasta nicht aus dem natürlichen Mineral Fluorid stammt. Es handelt sich vielmehr um chemische Abfallprodukte, die in der Stahl-, Aluminium- und Phosphatindustrie zustande kommen. Die Abfallprodukte sind giftig und müssten aufwändig entsorgt werden, um alle Umweltvorschriften einzuhalten. Diese Sonderbehandlung wäre natürlich sehr teuer. Um das Ganze einfacher zu gestalten, mischt man den Stoff einfach in Zahnpasta. Auf diese Weise entledigt sich die Industrie von dem Material, das irgendwo hin muss. Wahnsinn oder?

Die Interessen zahlreicher Zweige der Industrie haben das Prophylaxeprogramm mit Fluorid ins Leben gerufen und nicht die Wissenschaft und Forschung!

Fakten zu Fluoriden

Folgende Fakten über Fluoride sind erwiesen und unbestreitbar:

  • Hinsichtlich der Fluoridierung von Trinkwasser konnte bisher kein Nutzen wissenschaftlich nachgewiesen werden. Es gibt viele Länder, die Trinkwasser-Fluoridierung wegen der Unwirksamkeit aufgegeben haben. 2003 stellte Basel sie ein. Übrigens: die meisten Länder in Europa fluoridieren ihr Trinkwasser nicht, darunter auch Deutschland!
  • Fluorid ist fast so giftig wie Arsen
  • Fluorid ist giftiger als Blei
  • Die negativen Auswirkungen von im Körper eingelagertem Fluorid kommen erst nach und nach zum Vorschein
  • Medizinisch konnte die Fluor-Wirksamkeit zur Kariesprophylaxe bis heute nicht bewiesen werden. Für das Gegenteil bestehen jedoch viele Belege
  • 20 bis 40 Prozent häufiger leiden Menschen an Oberschenkelhalsbrüchen, die regelmäßig Fluorid einnehmen.

Die Gefahren von Fluorid

Ein weiteres denkwürdiges Zitat stammt vom Mitbegründer des nationalen US-Krebsinstituts Dr. Dean Burk:

“Fluorid verursacht häufiger und schneller Krebs beim Menschen als
jede andere chemische Substanz.

Problematisch ist Fluorid auch deshalb, weil unser Organismus es nicht abbauen kann. Es lagert sich im Laufe des Lebens ein und führt nach und nach zur Vergiftung. Zur Verdeutlichung: Natriumfluorid befindet sich in hohen Dosen auch in Pestiziden und Rattengift, wo es mehr als effektiv wirkt. Auch in den Weltkriegen kam es zum Einsatz. Damals wurden Fluorverbindungen als Kampfgas benutzt. Die Nazis setzten Fluorid in Konzentrationslagern ein. Fluorid zerstört unsere lebensnotwendigen Enzyme und damit gleichzeitig essentielle Körpersysteme wie Gehirnfunktion, Blutzirkulation und Immunsystem.

Typische Warnhinweise

Kennt ihr die typischen Warnhinweise auf Zahnpasta? Beispiele sind: „Für Kinder bis 6 Jahre: Nur erbsengroße Menge Zahnpasta benutzen. Zur Vermeidung übermäßigen Verschluckens Zähneputzen nur unter Aufsicht. Bei zusätzlicher Aufnahme von Fluorid den Zahnarzt oder Arzt befragen.“ Das zum Beispiel steht auf meiner Tube „Elmex Erosionsschutz“. Vielleicht habt ihr euch auch schon, wie ich gefragt, warum diese Bemerkung? Warum so ein Aufriss um die Mengen bei Kindern??

Bestandteile

Die Antwort ist erschreckend: Würde ein Kind, das ungefähr zehn Kilogramm Körpergewicht aufweist eine ganze Tube Zahnpaste schlucken, die Fluorid enthält, würde es wahrscheinlich sterben. Bei Wikipedia ist beispielsweise zu lesen:

„In einer Tube Zahnpasta (100g bzw. 75ml) mit einem Fluoridgehalt von 1000ppm (parts per million, Teile einer Million) befinden sich 100mg Fluorid. Ein 15 kg schweres Kind hätte beim Verzehr der gesamten Tube Zahnpasta die wahrscheinliche toxische Dosis damit überschritten.“ (Quelle Wikipedia)

Natürlich wird kein Kind, zumindest nehme ich das einfach mal an, eine ganze Tube Zahnpasta verdrücken, aber die Tatsachen sind doch mehr als beunruhigend.

Außerdem:

„Eine chronische Aufnahme auch geringer Mengen kann zu einer Vergiftung (Fluorose) führen, die sich in Schädigungen des Skeletts, der Zähne, der Lungenfunktion, der Haut und in Stoffwechselstörungen äußert.“ (Quelle Wikipedia)

Was sind die Alternativen?

Jetzt stellt sich die Frage, welche Zahnpasta sollen wir nehmen und ist Zähne putzen überhaupt sinnvoll?? Hier erst mal die klare Antwort: Ja. Natürlich leiden wir Menschen im Vergleich zu Tieren mehr unter Zahnproblemen. Das liegt aber nicht nur an den Zahnpasten, sondern auch an unserer schlechten Ernährung. Zu viel Zucker und Co. sorgen nicht gerade für vorbildliche Zähne. Daher kann auf die Zahnpflege nicht verzichtet werden.

Aber ihr solltet euch grundsätzlich gesünder ernähren und beim Kauf von Zahnpasta in Zukunft genau auf die Inhaltsstoffe achten. Kauft ausschließlich Produkte ohne Fluorid und ohne aggressive Tenside. Dazu gehören Natrium-Laureth-Sulfat und Natrium-Lauryl-Sulfat. Nachfolgend eine übersichtliche Liste über einige Inhaltsstoffe in Zahnpasta, die es zu vermeiden gilt:

  • Fluoride
  • Alkohole
  • Phosphate
  • Titanium Dioxide
  • Laureth Sulfate
  • Lauryl Sulfate
  • Propyleneglycol
  • Sodium Cocoyl (Natriumcocoylisethionat)
  • Sodium Benzoate
  • Limonene (kommt unter anderem als biogenes Lösemittel in der Lackindustrie zum Einsatz)
  • Tricalciumcitrate

Viele Alternativen gibt es übrigens bisher leider nicht. Ein gutes Beispiel ist aber das Kinder-Zahngel von Weleda. Es ist frei von toxischen Inhaltsstoffen und wurde vom Verbrauchermagazin „Öko-Test“ mit „sehr gut“ bewertet. Es kann natürlich auch von Erwachsenen verwendet werden!

Übrigens: Lasst euch beim Aussuchen einer Zahnpasta generell nicht von guten Bewertungen von „Stiftung Warentest“ oder ähnlichen Organisationen blenden. Grundsätzlich bin ich ein Befürworter derartiger Verbraucherorganisationen, aber nicht immer geben derartige Bewertungen und Testergebnisse Aufschluss darüber ob schädliche Stoffe enthalten sind. Auch bei einer meiner Zahnpasten von der Drogerie ist ein dickes Schild dran mit „Sehr gut“. Ratet mal was drin ist… Fluorid in Hülle und Fülle!

Ihr wollt weitere Infos zum Thema und fachkundige Beweise gegen Fluorid? Dann kann ich das Buch „Vorsicht Fluor“ von Dr. med. M.O. Bruker und Rudolf Ziegelbecker empfehlen.

Ich kann allgemein nur sagen: Augen auf beim Zahnpasta-Kauf. Lasst euch nicht einlullen von den Behauptungen von Zahnärzten und schon gar nicht von der Industrie und den Medien. Die belügen uns sowieso von vorne bis hinten. Hauptsache das Geld fließt!

Die Fluorid-Lüge

Zum Abschluss noch ein interessantes Video. Anschauen lohnt sich, denn es geht um Fluorid in Trinkwasser und Zahnpasta und dessen verheerenden Auswirkungen auf unseren Organismus!

Ergänzung 30.04.2014

Der Vollständigkeit halber, möchte ich an dieser Stelle einen wichtigen Hinweis ergänzen. Denn darauf bin ich im obigen Beitrag nicht eingegangen. Es geht um die Dosierung, die ja häufig den Unterschied machen kann. Denn ob ein Stoff tatsächlich giftig und demnach schädlich für den Körper ist oder eben nicht, ist eng mit der entsprechenden Dosierung verknüpft. Ob Fluorid also giftig ist, hängt zum einen vom Körpergewicht und zum anderen vom jeweiligen Alter ab. Grundsätzlich ist schon mal zusagen, dass das Risiko über Trinkwasser zu viel Fluorid zu sich zu nehmen in Deutschland nicht besteht. Denn die Mengen sind sehr gering. Auch wenn in Deutschland das Trinkwasser nicht fluoridiert wird, kommt es im Wasser vor. Grund dafür ist, dass Fluorid auf natürliche Weise in der Umwelt vorkommt. In Deutschland ist es so, dass der Fluoridgehalt pro Liter bei rund 90 Prozent des Trinkwassers unter 0,3 mg liegt. Die Dosis, die wir täglich mit Wasser aufnehmen, ist daher sehr gering.

Das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin, was sich mittlerweile Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nennt, fand in einer Studie heraus, dass Kinder bis acht Jahre unter Zahnschmelzflecken leiden, sollten sie die doppelte Menge Fluorid zu sich nehmen. Schlimmere Folgen treten bei noch höheren Dosen auf. Dazu gehören Nierenschäden, Skelettfluorose und braune Zahnverfärbungen. Weiterhin weißt das BfR daraufhin hin, dass sich die tägliche Gesamtaufnahme von Fluorid in Höhe von rund 0,05 mg pro Kilogramm Körpergewicht positiv auf die Kariesprophylaxe auswirken würde. Von zusätzlichen Fluoridtabletten rät das BfR ab.

Grundsätzlich ist die Aussage des BfR dass Fluorid in niedriger Dosierung eine günstige Wirkung haben soll. Eine zu hohe Dosis dagegen soll „unerwünschte Wirkungen“.

Mein Fazit

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass man aufgrund der Medien, Ärzte und diversen Institute sowieso nicht mehr weiß, was man noch alles glauben soll und was nicht. Mir kommt die ganze Geschichte auf jeden Fall mächtig spanisch vor und es wundert mich nicht mehr, dass so viele Menschen unter Zahnschmelzproblemen und dem damit eng verbundenen Karies leiden. Ich kann euch daher nur raten euch selbst ein Bild zumachen, um eine eigene Meinung dazu bilden zu können.

Bei Kleinkindern wird jedoch grundsätzlich dringend dazu geraten, dass sie keine Zahnpasta für Erwachsene benutzen sollten. Kinder-Zahnpasten sollten zumindest fluoridreduziert sein. Eltern sollten genau darauf achten, dass die Zahnpasta von den Kindern auch wieder ausgespuckt wird. (Grundsätzliche Empfehlung)

Ergänzung 21.07.2014

Ich persönlich will mich beim nächsten Zahnarztbesuch ausführlich zum Thema „Fissurenversiegelung“ informieren. Darüber habe ich online bereits einiges gelesen. Dabei werden die sogenannten Fissuren, das sind filigrane Stellen auf der Kaufläche der Zähne, mit einer speziellen Kunststoffversiegelung vor Karies geschützt. Fissuren und die feinen Grübchen auf den Zähnen lassen sich enorm schwierig reinigen. Selbst eine elektrische Zahnbürste schafft das kaum. Gerade an diesen Stellen habe ich leider immer wieder Karies und benötige deshalb ständig Füllungen. Ich habe die Hoffnung, dass eine derartige Oberflächenbehandlung dazu führt, dass meine Zähne weniger anfällig sind.

Wesentliche Quellen:

newstopaktuell.com

bfr.bund.de

praxis-lange.com

Über den Autor: Gaby

Ich bin Gaby, Unternehmerin und Bloggerin. Ich hoffe euch gefallen die Artikel und freue mich immer über Feedback oder wenn ihr die Artikel bei Gefallen teilt ;-)

9 Kommentare für “Zahnpasta adé? Was in Zahncreme tatsächlich drin ist!”

  1. Bezüglich der Spülungen: Meine ganzheitlich orientierte Zahnärztin hatte mir vor einiger Zeit anstatt der chemischen Spülungen, die auch die „guten“ Bakterien entfernten, empfohlen, Öl zum Spülen zu verwenden (im Ayurveda würde Sesamöl verwendet, ich hätte mir merken müssen, ob auch Sonnenblumenöl ging, eventuell ja, aber ohne Gewähr) – das wird in der alternativen Heilkunde ja auch generell zur Entgiftung eingesetzt. Dies würde nur die „schlechten“ Bakterien aus dem Mundraum entfernen.

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    • Hallo A.M.,

      vielen Dank für deinen Kommentar.

      Von dieser Alternative habe ich auch schon gehört. Auch von der Annahme, dass sich gerade am Morgen nach dem Aufstehen viele Giftstoffe auf der Zunge befinden, die über die Nacht vom Körper abtransportiert wurden. Man solle den Mund mit entsprechendem Öl spülen, um diese Giftstoffe zu entfernen und nicht herunterzuschlucken. Dies sollte man wohl machen bevor man morgens irgendetwas trinkt.

      Ob das so stimmt und es wahr ist, kann ich natürlich nicht bestätigen. Ich bin keine Heilpraktikerin ; ) Will damit nur sagen, dass es viele Alternativen gibt über die man sich weiterführend informieren kann…

      LG Gaby

      Antworten
  2. Hallo! Ich war vor ein paar tagen beim Zahnarzt, die Dame hat mir gesagt ich habe sehr sehr schlechtes Zahnschmelz und hat mir Elmex Zahnschmelzschutz Zahnpasta aufgeschrieben.
    Ich hab mich vorher schon mit Flourid auseinandergesetzt und hab daher bis jetzt Weleda Zahnpasta verwendet. -Sie meinte das die Kritiken von Weleda sehr schlecht sind und das sie zwar gut fürs Zahnfleisch, jedoch schlecht für die Zähne sind
    Es gibt über Flourid so viele unterschiedliche meinungen und ich hab angst das ich mich für das falsche entscheide. D: ich kenn mich nicht mehr aus

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    • Hallo Thedi,

      vielen dank für deine Kommentare.

      Das Thema ist extrem komplex und jeder sagt einem etwas anderes. Das gilt für Zahnärzte genauso, wie für Patienten mit derartigen Zahnproblemen. Jeder macht andere Erfahrungen…

      Ich war vor wenigen Wochen wieder beim Kontrolltermin und durfte das erste Mal seit Langem ohne Bohren nach hause. Dieses Mal keine Löcher durch Karies. Ich habe den Termin, bei dem eine prof. Zahnreinigung durchgeführt wurde genutzt, um eine Zahnarzthelferin um Rat zu fragen. Sie hatte erst kürzlich eine Schulung zum Thema gemacht.

      Ich fragte sie, was sie von der Debatte um Fluorid hält. Sie meinte, dass die Substanz in geringen Mengen wichtig sei, um die Zahngesundheit zu erhalten. Sie hätte schon Patienten behandelt, die Zahnpasta ohne Fluorid über längeren Zeitraum genutzt hätten und anschließend Karies ohne Ende bekamen, weil die Zähne nicht ausreichend geschützt wurden. Aber auch sie sagte mir klar, dass das jeder selbst entscheiden muss. Jetzt wurde mir das Produkt Parodontax empfohlen, weil ich momentan unter Zahnfleischbluten leide. Ich bin immer noch verunsichert und weiß nicht so recht, welche Richtung ich einschlagen soll. Mittlerweile bin ich soweit, dass ich günstige Zahnpasta vom dm nutze und fertig.

      Ich denke man muss einen Kompromiss zwischen Schutz für die Zähne und Schutz für den Zahnschmelz finden. Die Zahnarzthelferin von der ich vorhin sprach, riet mir beispielsweise noch von Mundspülung ab. Die habe ich (Elmex) auch lange genutzt, weil sie mir die Zahnärztin (!!) empfohlen hat. Doch laut der Expertin für Zahnpflege sei das lediglich Geldmacherei. Eine gute Zahnpasta sei ausreichend und ganz wichtig: Täglich mindestens einmal Zahnseide verwenden. Am besten abends. Das sei extrem wichtig im Kampf gegen Karies und Entzündungen.

      Bin gespannt, wie sich die Karieslage bei mir künftig verändert ; ) Mal sehen. Ich bin optimistisch und bleibe kritisch.

      Dir ebenfalls alles Gute für deine Zähne!

      Antworten
  3. Ich finde es auch ein enorm schwieriges Thema!! Ich gab meinen Kindern im Kleinkindalter noch die normale Elmex-Kinderzahnpasta. Hatten nie ein Loch. Dann nachdem ich nachdenklicher über Fluorid dachte gab ich während zwei, drei Jahren nur noch Weleda Kindergelée. Leider haben nun zwei der drei Kinder an den bleibenden Zähnen enorme Entmineralisierung und die eine Tochter nun mehrere Löcher. Ich mache mir riesengrosse Vorwürfe. Ich gebe ihnen jetzt halt wieder fluorudhaktige Zahnpasta, jedoch im Moment die Kinder, da mir der enorm grosse Fluoridgehalt dich Sorgen macht. Ich finde es so schwer, zu wissen was schlimmer ist, ungesunde Zähne oder Ungesundes für den Körper. Denn wurzeltote Zähne, die eine Folge von Karies sein können, sind für den Körper auch alles andere als gesund!!😢 Wie geht es dir denn nun heute?

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    • Hallo Ria,

      du sprichst mir aus der Seele, es ist so schwer ehrlich…
      In der Zwischenzeit hat mir auch eine Zahnarzthelferin von Zahnpasta ganz ohne Fluorid abgeraten, weil das eben auch nicht optimal für die Zähne sein soll. Man weiß leider überhaupt nicht, was man glauben soll.

      Ich versuche mir nicht mehr allzu viele Gedanken darüber zu machen und benutze mehr Zahnseide, um die Zwischenräume sauber zu halten, weil genau dort oft Karies bei mir gefunden wurde : ( Mittlerweile habe ich auch eine Krone, weil ein Zahn nicht mehr zu retten war. Zu viele Löcher, zu viel Karies immer wieder.

      Derzeit kämpfe ich noch mit entzündetem Zahnfleisch. Es nimmt irgendwie kein Ende leider. Die Zahnärztin hat mir jetzt zu Parodontax geraten, weil sie die Ursachen von Zahnfleischbluten beheben soll. Die enthält natürlich auch Fluorid. Es soll die Zähne stärken… !! Naja, lassen wir das. Ich weiß mir da nicht mehr zu helfen ehrlich gesagt. Schmecken tut diese Zahnpasta nicht besonders. Mal sehen wie lange ich sie nutze.

      Echt schwierig das Ganze : /

      Ich wünsche dir und deinen Kids möglichst gesunde Zähne!

      Ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende

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