Ein Stück Glück

13.06.14

Dauerhaftes Glück kommt nicht aus dem „Außen“ zu uns. Wir müssen es aus unserem Inneren heraus quasi produzieren. Ich habe euch ein paar Tipps zusammengestellt, damit ihr mehr Glück in euer Leben holen und bewusster leben könnt.

Glück muss von innen kommen

Traurige Beispiele für dieses Thema finden wir bei zahlreichen Promis. Es gibt so viele von ihnen, die scheinbar alles erreicht haben. Das Bankkonto quillt über, die Immobilien könnten protziger kaum sein und der Erfolg im Business läuft ebenfalls wie am Schnürchen. Doch der Schein trügt. Denn hinter den Kulissen hagelt es Skandale, Abstürze im Drogenrausch, Alkoholexszesse und das Sozialleben ist eine einzige Fassade. Obwohl diese Menschen anscheinend alles haben, scheinen sie unglücklicher zu sein, als viele andere, die kaum etwas haben. Diese Promis sind ein trauriges, aber passendes Beispiel für die Tatsache, dass Wohlstand nicht glücklich macht. Sicherlich macht Geld einiges im Leben einfacher, aber mehr Glück empfinden wir deshalb nicht auf Dauer.

Aus dieser Erkenntnis resultiert, dass wir nur glücklich werden, wenn das Glück von innen kommt. Denn von außen lässt es sich ganz offensichtlich nicht herbeiführen. Eine schöne Umschreibung, die ich mal irgendwo aufgeschnappt habe (leider weiß ich nicht mehr wo, der Schöpfer soll mir verzeihen ; )) lautet: „Wenn du heute nicht zufrieden und glücklich bist, wirst du es mit mehr Geld und Besitz auch nicht sein„. Ich finde dieser Satz trifft den Nagel auf den Kopf. Wir müssen also versuchen mit dem was wir schon haben zufrieden zu sein und uns unserem bereits vorhandenen Wohlstand bewusst machen. Wenn wir im Jetzt und Heute nicht glücklich sein können, brauchen wir gar nichts Neues anschaffen oder versuchen mehr Geld zu verdienen. Denn es wird sich auf Dauer zumindest nichts ändern. Arbeiten wir nur aus dem Grund mehr und härter, weil wir endlich glücklich sein wollen, geht der Schuss nach hinten los! Wenn wir allerdings nach mehr streben, wenn wir bereits glücklich sind, dann sind die Chancen tatsächlich erfolgreich zu werden oder zu bleiben um einiges größer! Denn wer morgens glücklich aus dem Bett steigt, steckt voller Energie und kann seinen Alltag wesentlich besser meistern.

Doch wie schafft man es glücklich zu sein?? Nun, ich bin kein Glücksforscher und auch kein Experte auf dem Gebiet, aber ich kann euch aus eigener Erfahrung sagen, dass es die kleinen Dinge des Alltags sind, die mich persönlich täglich zum Glück führen. Glück ist mit Sicherheit kein Dauerzustand, der jeden Tag auf einem Maximum schwebt. Glück kommt und geht. Aber wir können konsequent daran „arbeiten“, dass wir mehr Glücksmomente erleben und dadurch insgesamt ein glücklicheres Leben führen. Hier einige Tipps von mir, die auch euch helfen können mehr Glück zu empfinden:

  • macht eine Liste (schriftlich!) von euren materiellen Besitztümern. Sicherlich müsst ihr hier nicht jeden Kugelschreiber notieren. Darum geht es nicht. Es geht darum wesentliche Besitztümer aufzuschreiben, um sich dessen mal wieder bewusst zu werden und dankbar dafür zu sein. Auf meiner Liste stehen zum Beispiel: Auto, Geschäftsausstattung (Mac usw.), schöne Möbel, iPhone, Wohnung, Garten usw. Sobald ihr eine schriftliche Liste anfertigt und darauf alles notiert, worauf ihr stolz und wofür ihr dankbar seid, werdet ihr sehen, wie lang die Liste ist und was ihr eigentlich alles habt.
  • macht eine Liste (schriftlich!) mit immateriellen Dingen, für die ihr dankbar sein könnt. Hier steht bei mir z.B.: meine Familie, mein Partner, Freunde, Dach über dem Kopf, Selbstständigkeit, meine Bildung, meine Gesundheit. Ihr seht, die Liste enthält Dinge, die für uns oft selbstverständlich sind. Sind sie aber nicht! Und deshalb kann es nicht schaden sich dessen bewusst zu werden und zwar immer und immer wieder
  • vergleicht euch nicht mit dem Nachbarn! Soll heißen: Das Vergleichen mit anderen Menschen, die mehr haben als ihr, wird euch auf Dauer nicht glücklicher machen. Ihr solltet euch zwar generell mit Menschen umgeben, die euch motivieren, aber ihr solltet euch für sie freuen wenn sie schon „weiter“ sind als ihr, aber niemals Neid die Chance geben aufzukommen! Denn Neid ist Gift für uns alle. Neid macht so vieles kaputt. Also hört auf mit vergleichen.
  • erfreut euch an den kleinen Dingen! Kleine Glücksmomente warten jeden Tag auf uns. Das kann ein hübscher Schmetterling sein, der unseren Weg kreuzt, ein netter Mensch der uns begegnet, ein Regenbogen, gutes Essen oder einfach die Sonne, die euch bereits morgens ins Gesicht lacht. Versteht ihr worauf ich hinaus will? Jeder Tag enthält etwas positives! Wir müssen nur hinschauen und uns wieder dafür sensibilisieren. Doch genau diese Sensibilität für die wertvollen Kleinigkeiten geht uns verloren. Lasst das nicht zu.
  • Seid wieder Kind! Wie schön war es in der Kindheit oder? Stundenlang spielen ohne jegliche Sorgen und jeglichen Kummer. Die Kindheit ist so unbeschwert und leicht, voll von tausenden Überraschungen und Abenteuern. Warum holen wir uns nicht täglich ein Stück Kindheit zurück? Weil wir es einfach verlernen und uns nicht mehr erinnern an die leichte Zeit von damals. Natürlich gebe ich euch recht, wenn ihr sagt, dass man als Kind keine Probleme und Sorgen hat. Aber mal ehrlich: Habt ihr nicht auch das Gefühl, dass wir uns alle oft viel zu ernst und alles um uns herum zu schwer nehmen? Niemand von uns hat es leicht. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, keine Frage. Aber schaut euch andere Länder und Kontinente an. Schaut in welchem Elend viele leben und klarkommen müssen. Doch dort wird oft weniger gejammert als bei uns in den Industriestaaten. Uns geht es trotz all unserer kleinen und größeren Dramen verdammt gut. Also versucht jeden Tag ein bisschen Kind zu sein und lasst euch nicht erdrücken vom Alltag. Egal ob eine spontane Kissenschlacht, eine gesellige Runde mit Freunden zum Spieleabend, wilde Tanzeinlagen im Badezimmer oder nach Herzenslust lachen. Tut es einfach – lasst euch gehen und genießt die Freiheit, die jeder von uns im Grunde hat. Nämlich einfach mal aus der Reihe zu tanzen.
  • Bewegt euch mehr! Es ist bereits wissenschaftlich erwiesen, dass bei Sport ein natürliches Antidepressivum entwickelt wird. Bewegung im Allgemeinen ist ungemein wichtig für das Glücksempfinden und Wohlbefinden. Daher kann ich euch nur empfehlen den Hintern vom Sofa zu hieven, raus zu gehen und euch zu bewegen. Dabei spielt es keine Rolle ob ihr schwimmen, joggen, Tennis spielen oder tanzen geht. Wichtig ist, dass ihr eure Muskeln spielen lässt und Spaß habt!

Zufriedenheit aus dem Erreichten ziehen

Was im Alltag auch schnell in Vergessenheit gerät, ist Erreichtes. Im Laufe der Zeit erreichen wir so einige Ziele und schaffen einige Etappen. Doch schnell redet niemand mehr darüber und das nächste Ziel oder die nächste Aufgabe warten bereits auf uns. Doch ab und zu ist es sinnvoll alles Erreichte ins Gedächtnis zu rufen, um sich der individuellen Leistung bewusst zu werden. Auch hier kann ich euch zu einer schriftlichen Liste raten. Schreibt doch einfach mal auf, was ihr schon alles erreicht habt, worauf ihr stolz seid. Auf dieser Liste haben künftige Ziele oder Planungen nichts verloren. Hier geht es einfach darum Zufriedenheit zu erzielen, in dem wir darüber nachdenken, was schon alles erledigt und geschafft wurde. Oft wird auch diese Liste wesentlich länger als gedacht! Probiert es aus.

Glück im Stillen

Die Konzentration auf etwas Positives, kann ein wahrer Genuss sein. Doch wann habt ihr euch das letzte Mal intensiv auf etwas fokussiert und den Augenblick in vollen Zügen genossen? Können wir das überhaupt noch? Das Stichwort ist hier Achtsamkeit. Das kann man genauso üben wie kleine Glücksmomente wieder wahrzunehmen. Ihr müsst euch dafür öffnen und konzentriert sein. Am besten kann man das finde ich üben, wenn man damit im Stillen anfängt. Ihr habt zwischendurch ein paar Minuten Zeit? Geht raus in die Natur und beobachtet das Geschehen. Für den Hektiker passiert auf einer Wiese oder im Wald nicht viel. Er erkennt die vielen kleinen Dinge nicht, die sich vor seinen Augen abspielen. Der Achtsame dagegen, nimmt alles genau und intensiv war. Er hört den Vogel im Baum, der seine Melodien zwitschert und den Wind, der die Blätter in den Bäumen zum Rascheln bringt, er sieht den bunten Schmetterling, der nach Nektar sucht, er erkennt die prachtvollen Farben einzelner Blumen und nimmt den Geruch der Umgebung wahr. Ich denke ihr erkennt den Unterschied. Genau auf diese Art und Weise kann es uns gelingen, alle Situationen in unserem Alltag intensiver zu erleben. Das ist Übungssache. Meditation kann hier sehr behilflich sein, um die Fokussierung zu erreichen, die dafür nötig ist.

Ich wünsche euch tägliche Glücksmomente : ) Macht die Augen auf, sie sind jeden Tag da!

Über den Autor: Gaby

Ich bin Gaby, Unternehmerin und Bloggerin. Ich hoffe euch gefallen die Artikel und freue mich immer über Feedback oder wenn ihr die Artikel bei Gefallen teilt ;-)

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