5 Tipps gegen Urlaubsstress

Ihr steht kurz vor dem Urlaub und euch wird schon jetzt alles zu viel? Nachfolgend habe ich fünf Tipps zusammengestellt, die Urlaubsstress vermeiden sollen. Probiert es aus und startet gut in die Ferien : )

1. Tag vor Abreise frei nehmen

Der letzte Tag vor der Abreise in den Urlaub ist vielerorts mit Hektik und Stress pur verbunden. Um dem entgegenzuwirken, solltet ihr wenn es irgendwie möglich ist einen Tag vor der Abreise frei nehmen. Wer an diesem Tag noch arbeitet, wird oft vom Urlaubsstress heimgesucht. Also schaut, dass der letzte Tag vor der Reise ausschließlich zur Vorbereitung auf den Urlaub reserviert ist. An diesem Tag könnt ihr in aller Ruhe packen, evtl. das Auto vorbereiten, die Wohnung versorgen und viele weitere Dinge erledigen. Ein kleiner Trick kann übrigens dabei behilflich sein Stress zusätzlich zu minimieren: Nennt einfach allen den Tag vor eurer offiziellen Abreise als „Abreisetag“. Auf diese Weise schüttelt ihr bereits einige Telefonate und Rückfragen von Kunden, Chefs und Co. ab.

2. Erst packen dann Erledigungen vornehmen

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es eine heikle Angelegenheit ist an dem Tag vor der Abreise das Haus zu verlassen, wenn die Koffer noch nicht gepackt sind. Wir haben es vorletztes Jahr so weit getrieben, dass wir erst nach 1 Uhr nachts im Bett waren, obwohl wir um 3 Uhr aufstehen mussten. Wie die Anreise verlaufen ist, könnt ihr euch vielleicht vorstellen : ( Wir starteten völlig gestresst und übermüdet in den Urlaub. Der Grund war, dass wir zu letzten Besuchen zu Bekannten gestartet sind und Erledigungen machten, obwohl zu Hause noch das Chaos herrschte. Weder waren Koffer gepackt, noch Blumen versorgt noch weitere Kleinigkeiten erledigt. Und derartige Besuche bei Bekannten und der Familie dauern ja grundsätzlich länger als geplant. Die Zeit vergeht wie im Flug. Und wenn man dann heim kommt und nicht einmal ein Koffer ist vorbereitet, ist die Hektik groß! Seither gehe ich nicht mehr aus dem Haus, bevor das Gepäcknicht fix und fertig bereit steht. Erst dann gehen wir den letzten Erledigungen nach oder machen letzte Besorgungen etc.

3. Weniger mitnehmen

Ich denke fast jedem geht es so, dass man am Urlaubsort feststellen muss, dass man viel zu viel dabei hat. Egal ob es um Klamotten, Schmuck oder Spielzeug für die Kids geht. Man schleppt grundsätzlich viel zu viel mit. Ballast bezeichne ich es gern. Überdenkt eure Packliste daher ganz bewusst. Braucht ihr wirklich fünf Jeanshosen und Pullis am Strand? Oder zehn T-Shirts für vier Tage? ; ) Informiert euch am besten über die klimatischen Verhältnisse vor Ort. Denn was bringt es euch, wenn ihr Jeans mitschleppt, aber vor Ort die Sonne derart brutzelt, dass sogar dünne Baumwoll-Hosen zu dick sind?? Achtet darauf, dass eure Kleidung zum Wetter und den Temperaturen passt! Dann spart ihr euch bereits viel Zeug. Auch andere Dinge wie Schmuck, Schuhe und und und nehmen wir oft in zu hoher Stückzahl mit. Geht alles durch und macht Abstriche!

4. Smartphone und Uhren zuhause lassen

Ihr könnt nicht ohne euer Smartphone? Ganz sicher? Im Urlaub lohnt es sich genau das einmal auszuprobieren. Lasst das Handy einfach Zuhause. Ich spreche aus Erfahrung und kann euch sagen: ES GEHT TATSÄCHLICH!!!! Und es funktioniert sogar wunderbar. Zumindest für mich. Und ich denke, vielen von euch würde eine Handy freie Zeit sicherlich gut tun. Und wieso meinen wir alle eigentlich es geht ohne nicht mehr? Wieso müsst ihr im Urlaub überhaupt für irgendjemanden erreichbar sein? Urlaub ist zum Erholen da und dabei solltet ihr euch voll und ganz auf euch konzentrieren können. Ständige Ablenkungen via SMS, Anrufen oder sozialen Netzwerken sind hierbei nur hinderlich. Beispielsweise müsst ihr eure Ankunft oder außergewöhnliche Entdeckungen am Urlaubsort nicht sofort via SMS und Tweets mit der halben Welt teilen. Meint ihr nicht, es wäre sinnvoller den Moment zu 100 % für sich zu genießen und stattdessen nach der Rückkehr von den tollen Erlebnissen zu erzählen? Wenn ihr nicht ständig am Handy hängt, habt ihr deutlich mehr Zeit für euch und könnt die Reise in vollen Zügen genießen. Nutzt es einfach mal aus nicht erreichbar sein zu müssen. Das habt ihr schließlich im Alltag oft genug.

Auch eine Uhr gibt´s bei mir im Urlaub so gut es geht nicht. Ich nehme absichtlich keine mit an den Urlaubsort! Warum? Weil ich im Urlaub nicht nach Zeit leben will, sondern einfach in den Tag hinein. Druck, Hektik und Stress wird ja im Alltag oft durch die Zeit bestimmt. Wir müssen zu einer bestimmten Uhrzeit dies und das erledigt haben, müssen stets pünktlich sein und rechtzeitig Projekte abschließen. Und was müssen wir im Urlaub?? Im Urlaub müssen wir in erster Linie schon mal gar nichts! Wir haben keinen Zeitdruck. Und falls doch macht ihr etwas falsch. Schmeißt Leistungsdenken, Zeitmanagement und alles was ihr sonst im Alltag zu euren Prinzipien gemacht habt über Bord!

5. Tag nach der Rückreise nicht arbeiten

Falls es machbar ist, solltet ihr mindestens einen Tag nach der Rückreise freinehmen. Ich habe schon oft genug erlebt, wie dermaßen abrupt man wieder im Alltag ankommen kann, wenn man sich diesen Tag nicht gönnt. Womöglich kommt man erst abends oder gar nachts nach Hause. Dass man dann am nächsten Tag nicht gerade vor Motivation strotzt, ist eigentlich logisch. Trotzdem machen es viele so. Ich finde es sehr angenehm, wenn ich Zuhause erst mal „ankommen“und meine Sachen in Ruhe sortieren kann. Ansonsten ist die Entspannung und Energie, die man im Urlaub getankt hat, schneller verflogen als man denkt!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen erholsamen und wunderschönen Urlaub : )

Lasst es euch gut gehen!!

Über den Autor: Gaby

Ich bin Gaby, Unternehmerin und Bloggerin. Ich hoffe euch gefallen die Artikel und freue mich immer über Feedback oder wenn ihr die Artikel bei Gefallen teilt 😉

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