Es ist alles für etwas gut! Man muss manchmal nur Geduld haben.

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So, nach ein paar Wochen Pause geht’s wieder weiter.
Ich hatte privat und geschäftlich etwas viel um die Ohren und die Zeit dazwischen habe ich einfach mal für mich gebraucht. Allerdings hat sich in diesen Wochen auch gezeigt, was man viel in Motivationsbüchern liest:
„Es ist alles für etwas gut.“
Diesen Satz liest man wirklich häufig. Oft fällt es einem aber schwer, sich diesen Satz auch wirklich zu verinnerlichen, wenn gerade etwas Negatives vorfällt.
Ich versuche trotzdem immer, mir diesen Satz vor Augen zu halten. Zum Einen ist wirklich etwas dran, auch wenn das viele nicht immer so sehen, gerade wenn es darauf ankommt. Und zum Anderen geht es einem, wenn man es schafft, diesen Satz ernst zu nehmen, wirklich besser.
Erst vor ein paar Tagen kam im TV ein Bericht, dass Pessimisten ein erhöhtes Krankheitsrisiko haben und öfters an Herzversagen leiden. Das war zwar schon länger bekannt, allerdings wurde dies nun von Forschern belegt.
In den letzten Wochen, habe ich mir diesen Satz auch immer zu Herzen genommen. Für den Moment ging es mir immer besser und am Ende hat sich diese Aussage auch bewahrheitet.
Was war los bei mir?
Nun, eine Sache mit der ich in den letzten Wochen zu kämpfen hatte, war die Wohnung in der ich gemeinsam mit meiner Freundin wohne.
Eine kleine, gemütliche Wohnung mit 65m² und 3 Zimmern. Wir haben uns wohlgefühlt, auch wenn es im Haus immer Dinge gab, die nicht wirklich angenehm waren. Dazu kommt noch ein sturer und geiziger Vermieter, der keinen Wert auf andere Aussagen legt.
So haben wir seit einiger Zeit Probleme mit üblen Gerüchen im Treppenhaus gehabt, die durch eine nicht ordentlich verschlossene Abwassergrube im Keller kamen. Der Vermieter riecht nichts, Thema von seiner Seite erledigt.
Vor ein paar Wochen haben wir dann noch im Schlafzimmer Schimmel entdeckt. Meine Freundin fragte mich:“Super, und für was soll das nun gut sein?“
In dem Moment konnte ich Ihr keine Antwort geben und habe mich nur darauf berufen, dass es schon für was gut sein wird und man das manchmal erst später sieht für was.
Dazu kam noch die Bestätigung vom Hersteller unserer Heizöfen, dass Diese Asbest beinhalten.
Nun hatten wir also üble Gerüche im Treppenhaus, Asbest in unseren Öfen und Schimmel, der laut Baubiologin durch Baumängel entstanden ist.
Da soll man sich noch wohl fühlen. Da der Vermieter alles von sich wies, gab es zwei Möglichkeiten: Rechtsstreit oder ausziehen. Wir entschieden uns für letzteres.
Dann im Verlauf der Wohnungssuche……eine Traumwohnung. Alles neu, super geschnitten und günstig. Jetzt wussten wir für was der Schimmel evtl. gut war, denn die Wohnung war um Welten besser, größer und die Miete war nicht wesentlich höher.
Dann der Rückschlag: Wir bekamen eine Absage. Auch wenn es schwer viel haben wir uns wieder eingeredet, dass es für etwas gut sein wird. Vielleicht gibt es noch eine bessere Wohnung?
So ist es gekommen. Eine neu sanierte Wohnung, 3 Zimmer, 90m², eigener Garten mit allen Freiheiten, Garage/Stellplatz für beide Autos (bisher musste eins auf der Straße stehen) und ruhige Lage (was man von der aktuellen Wohnung nicht behaupten kann).
Mein Fazit:
Es ist alles für was gut. Wenn man sich diesen Satz zu Herzen nimmt geht es einem besser auch wenn man nicht gleich sieht für was das gut sein soll. Manchmal sieht man es erst später. Aber wenn man es schafft, sich dieses Denkverhalten anzueignen, wird man viel entspannter durch den Alltag gehen.
cateogories: Allgemein, Motivation, Selbsthilfe
Stephanie M.
11.03.2010 at 11:10
Diesen Satz habe ich auch in den letzten Wochen immer wieder zu mir gesagt und mittlerweile verinnerlicht. Alles geschieht aus einem bestimmten Grund und ich glaube an das Schicksal; nichts kann umsonst passieren, so schwer es auch in manchen Situationen zu glauben sein mag.
Man sagt aber auch, dass man mit dem Guten auch das schlechte Annehmen muss und dass wunderschöne Dinge ja meistens aus Fehlern und Veränderungen geschehen.
Genau das musste ich in den letzten Wochen feststellen und mittlerweile kann ich positiver sehen.
Liebe Grüße und ein Lob für diesen tollen Blog.
Benjamin
11.03.2010 at 11:15
Hallo Ralf,
die Erfahrungen welche du in deinem Beitrag („Es ist alles für etwas gut“) schilderst erinnern mich an diverse Situationen aus meinem Leben, die diesen Satz immer wieder aufs Neue bestätigen!
Einen Satz durfte ich mir von meiner Mutter immer und immer wieder anhören wenn ich Rückschläge erleiden musste oder etwas mal wieder nicht so geklappt hat wie ich mir das vorgestellt habe: „Mach dir nichts draus, es ist für etwas gut und es wird was Besseres nachkommen“!
Dieser Satz hat mich oft zur Weißglut gebracht, weil ich nicht einsehen wollte etwas hin zu nehmen oder zu akzeptieren, dass ich mir doch so sehr in den Kopf gesetzt hatte. Ich dachte immer, wenn ich nach dieser Lebenseinstellung lebe, werde ich nie zu etwas kommen.
Weil es mir in der Vergangenheit jedoch oft genug bestätigt wurde, dass es nun mal so ist, bin ich mittlerweile voll überzeugt von diesem Satz und lebe auch nach diesem Motto.
Auch mir fällt es manchmal noch schwer tatsächlich darauf zu vertrauen, dass auf ein negatives Ereignis immer ein Positives folgt! Oft ist es natürlich Situationsbedingt auch nicht einfach so zu denken, man muss eben stetig am Ball bleiben und sich aufs Neue überzeugen lassen!
So, genug geschrieben.
Vielen Dank für deinen Beitrag, hat mir sehr gut gefallen!
Grüße Benjamin
Heidi
12.03.2010 at 10:28
Hallo Ralf,
schön, dass Du wieder da bist. Und mit welchem Thema… habe gerade eine mail von einer Bekannten bekommen, die hat genau diesen Satz geschrieben und ich dachte so bei mir: Ja, ja, wenn Du selbst gerade nicht betroffen bist, dann kannst Du das leicht sagen. Ehrlich zugegeben kann ich darin im Augenblick keinen Trost finden. Obwohl ich weiß, dass ich genau diesen Satz in der Vergangenheit zu so vielen Menschen gesagt habe. Vielleicht kann ich ja in einem Jahr darüber reden, wie es doch gut war…
Dieser Satz erinnert mich auch an eine Aussage des Hirnforschers Prof. Hüther. Er sagt, dass es uns Menschen heute fehlt, den Glauben zu haben, dass es wieder gut wird. Dieser Glaube hat in der Vergangenheit vielen Menschen den Mut gegeben, weiter zu leben(z.B. Kriegsflüchtlingen) und es ist in vielen Fällen gut geworden, oder zumindest besser. Und während ich diese Zeilen schreibe, sehe ich, dass ich auf einem hohen Niveau jammere….oh weh.
Also, ich werde mich anstrengen, Euch bis in ein paar Monaten zu schreiben, wofür es gut war….
Grüße von Heidi
Hanspeter
20.04.2010 at 16:22
Ja. Je älter man wird, desto mehr Geduld kann man aufbringen. Jedenfalls bei mir ist es so.
Und das ist doch eine sehr einfache, aber doch auch sehr positive Erfahrung.
Tolle Blog! Werde öfters vorbeischauen.
Hanspeter
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