Schluss mit der Antriebslosigkeit beim Aufstehen….

author: admin date: Oktober 5, 2009 tags: , , , , ,

Wer kennt das nicht?
Der Wecker klingelt und ein neuer Tag fängt an. Hmmm….schon wieder ein neuer Tag….Mist.
Ja, wenn man unter Depressionen leidet ist das Aufwachen nicht wirklich ein toller Moment.

Warum sollte dieser Moment auch ein Moment voller Freude sein? Immerhin muss ich arbeiten gehen, mich mit meinen depressive Gedanken herumschlagen und, ohje, da is ja auch noch dieser Termin beim Arzt!

Doch wie ändern Sie diese Situation zum Positiven?
Wie schaffen Sie es, morgens aufzustehen ohne gleich an alles Schlimme zu denken?
Wie erleichtern Sie sich den Weg aus dem gemütlichen Bett?

Nun, es gibt keine Tipps die bei jedem 100% funktionieren. Ein Versuch der folgenden Sammlung an Tipps, kann dennoch nicht schaden.

1. Gehen Sie grundsätzlich abends früher schlafen als normal. Bedenken Sie, dass Sie mit hoher Warscheinlichkeit noch grübeln und evtl. auch nicht durchschlafen. Da ist es sinnvoll, früher ins Bett zu gehen um morgens nicht völlig gerädert aufzuwachen. Das kann schon viel helfen wenn man auch wirklich den Schlaf hat, den der eigene Körper braucht. Finden Sie dabei Ihre eigene Zeit, die für Sie am besten passt.

2. Morgensport: Ja, für die Meisten eine wirklich schlimme Sache. (Für mich übrigens auch ;-) )Aber wenn man es schafft, sich dazu durchzuringen, beginnt der Tag (danach) gleich ganz anderst. Aktiväten fördern die Ausschüttung von Endorphinen.
Außerdem haben US-Forscher herausgefunden, dass durch körperliche Bewegung ein natürliches Antidepressivum namens VGF produziert wird.

3. Gewöhnen Sie sich an eine bestimmte Zeit. Dies gilt auch für Samstage, Sonntage und Feiertage. Der Körper gewöhnt sich dann nach ca. 7-10 Tagen an die Uhrzeit und Sie werden weniger Probleme am Morgen haben.

4. Morgenrituale: Machen Sie postive Dinge zu Ihrem Morgenritual. Dinge auf die Sie sich freuen und die nichts mit Ihrem Alltag danach zu tun habe. Dabei würde ich von Zeitunglesen abraten, da Sie dort zu viele negativen Nachrichten finden die Sie in Ihrer Situation nicht gebrauchen können! Hören Sie lieber ein CD oder lesen Sie ein Buch, oder eine Zeitschrift, in der es nicht um Krieg und schlechte Politik geht.

5. Ausgewogenes Frühstück: Es gibt keine Erfolgsformel für das richtige Frühstück. Aber es muss eines sein, auf das Sie sich freuen. Zu empfehlen ist aber ein kohlenhydratreichens Frühstücks mit wenig Fett. Das fördert die Stimmung und gibt Energie für den Tag.

Habt Ihr noch mehr Tipps, die euerer Meinung nicht in dieser Aufzählung fehlen sollten?
Haben Sie gute oder schlechte Erfahrungen mit diesen Tipps gemacht?

cateogories: Allgemein, Depression, Motivation, Selbsthilfe

Ein Kommentar zu Schluss mit der Antriebslosigkeit beim Aufstehen….

  1. Heidi

    05.10.2009 at 17:05

    Hallo Ralf,
    diese Tips sind alle recht und gut- ich denke aber, wenn jemand wirklich depressiv krank ist, dann nützt das alles nicht wirklich was. Vielleicht ist dafür der Ausdruck schlechte Stimmung eher das Richtige…
    Ich weiß wovon ich rede und bin gerade dabei, mich nach 5 jahren von meinen Medis zu entwöhnen.
    Und ich bin durchaus davon überzeugt, dass es Möglichkeiten gibt, nicht wieder in die Depression zurück zu fallen- allerdings sind das nicht die Dinge die ich tue sondern die Dinge die ich in mir selbst verändere.

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